Digitalpakt – Die Digitalisierung der Schule

Jetzt scheint es durch – es wird eine Grundgesetzänderung geben. Im Endeffekt gibt der Bund mehr Geld für die digitale Schule aus. Im Grunde etwas, was es zu beklatschen gilt. Doch reicht mehr Geld aus?

Geld wofür? Schaut man sich die aktuellen Artikel dazu an, heißt es

Geld für Laptops, Notebooks und Tablets erhalten können. Auch die Dateninfrastruktur zur Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen soll gefördert werden können, zudem WLAN in den Schulen, die Entwicklung von Lernplattformen, pädagogische Kommunikationsplattformen, Schulserver, interaktive Tafeln

Quelle: Spiegel-Online

Whiteboards, digitale Tafeln, wurden in den vergangenen Jahren schon unzählige Male angeschafft. Oft bleiben die Geräte im Keller der Schule. Personal, die es einrichten und die Lehrer schulen, fehlen. Laptop- und Tablet-Klassen ohne funktierendes oder stabiles WLAN, WLAN an Schulen, das nach einer energetischen Sanierung nicht mehr durch die dicken Wände kommt. Alles keine Einzelfälle. Auch hier sollte nachgebessert werden.

Viel Geld bedeutet viel Bürokratie und viel Arbeit. Bleibt zu hoffen, dass es nicht auf den Rücken der verantwortlichen Lehrer und Schulleiter abgewälzt wird. Ein digitales Klassenzimmer kann paß machen und die Kreativität fördern, wenn die Mittel klug genug eingesetzt werden.

Beitragsbild (c) steveriot1 @pixabay

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