Monkey Swag – 2. Platz beim Tommi Kindersoftwarepreis 2018

Monkey Swag von USM

Es ist die wichtigste Auszeichnung für Apps und Konsolenspiele hierzulande. Am vergangenen Wochenende wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse der Tommi verliehen. Die App “Monkey Swag” hat den zweiten Platz gemacht. Grund genug, sie sich genauer anzusehen.

Ein wenig angespielt haben wir sie. Sie lässt uns in die Atmosphäre der Piratenzeit und der Südsee eintauchen:

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Was es für interessante Apps gibt und wie wir richtig mit Smarthone und Tablet umgehen, zeigen wir in unseren Workshops für Schüler, Eltern und Lehrer.

Medienkompetenz in der Familie

Mediennutzung in der Familie - Foto (c) Erik_Lucatero / pixabay

Eine Anleitung zum Anleiten – Wie vermitteln wir Medienkompetenz in der Familie?

9 Stunden Schlaf, 5 Stunden Schule, 1,5 Stunden Weg zur Schule, 1 Stunde Hausaufgaben und 1 Stunde essen. Macht 17,5 Stunden, die fest verplant sind – macht aber auch 6,5 Stunden, die Kindern zur freien Verfügung stehen. Zum Spielen, zum Treffen mit Freunden, zum Sport, zum Musik machen, zum Shoppen, zum Lesen, zum Langweilen – und natürlich auch zum Computer, Handy und -Konsum.

Die aktuellen KIM (https://www.mpfs.de/studien/kim-studie/2016/) und BLIKK (https://www.stiftung-kind-und-jugend.de/projekte/blikk-studie/)-Studien zeigen, dass gerade die Nutzung mobiler Endgeräte, seien es Handys oder Tablets, exponentiell ansteigt, während die traditionelle Fernseh- Radio-, und Lese-zeit mehr und mehr zurückgeht. Per se ist das kein Grund zur Panik – es kommt nur darauf an, wie wir unsere Kinder dazu anleiten, diese neuen Medien, mit all ihren interaktiven Möglichkeiten, die TV, Radio und Buch nicht bieten, sinnvoll zu nutzen.

Ständig meldet sich das Handy

Gilt das sogenannte Zappen beim Fernsehen immer noch als Problem, switchen Kinder auf ihren Handys nicht nur zwischen verschiedenen Videos und Filmen hin und her, sondern auch zwischen Chats, Videos, Whats App-Gruppen und einprasselnden Eilmeldungen. Jeder Erwachsene, der sein Handkonsum reflektiert, wird sicher zugeben, dass ein ständig sich meldendes Handy zu baldigem Agieren und Reagieren herausfordert und Konzentrations- und Arbeitsphasen, aber auch Entspannungsphasen zumindest stört. Dazu müssen wir nicht zwingend die Hirnwissenschaften befragen.

Viel wichtiger scheint hier, dass sich zunächst einmal wir Erwachsenen in unserem Nutzungsverhalten mobiler Geräte hinterfragen. Auch vor dem Hintergrund, welches Beispiel wie unseren Kindern geben. Dann gilt es, sich bewusst zu machen, dass es inzwischen zahlreiche technische Möglichkeiten gibt, die Handy- und Tablet-Nutzung von Kindern zu steuern. Das betrifft die Nutzung einzelner Apps, Funktionen etc. aber auch eine zeitliche Limitierung und die Einrichtung täglicher, wöchentlicher Zeitbudgets.

Kein Gesprächsersatz

All diese technischen Möglichkeiten sind hilfreiche Instrumente, ersetzen jedoch nicht das Gespräch Erwachsener mit Kindern und Jugendlichen, über die Möglichkeiten, Stolpersteine und Gefahren der virtuellen Welt. Kinder können das, auch wenn das laut BLIKK-Studie, viele Erwachsene glauben, nicht alleine regulieren. Für sie ist die Faszination der mobilen Welt zu glänzend. Und natürlich haben die meisten Kinder einen immensen Wissensvorsprung und glauben, dass sie eher ihren Eltern die mobile Welt erklären müssen als umgekehrt. Doch genau wie bei TV, Büchern und anderen Freizeitgestaltungen gilt: Wir als Eltern sind gefragt, uns über die Inhalte von Online-Spielen, Chats und Apps zu informieren und die Kinder „anzuleiten“. Das Ziel muss sein,  ein Umfeld zu schaffen, vor allem im familiären Rahmen, in dem diese virtuelle Welt ihr Berechtigung hat – neben all den anderen Anforderungen und Genüssen der „real-analogen“ Welt und des direkten Miteinanders.

Wir helfen mit Workshops für Eltern, Schüler und Lehrer. Jetzt Ihren Vortrag und Workshop buchen.

Foto (c) Erik_Lucatero / pixabay

Apple rollt mit iOS 12 Bilder in der GIF-Suche aus, die nicht passend sind

Nicht alle Bilder in der Gif-Suche von iOS12 sind passend für Jugendliche

Endlich, endlich, werden einige sagen: GIF-Bilder, diese blinkenden Bildchen, die in den Anfängen des Internets fast alle Webseiten bevölkerten, sind nun auch endlich bei Apples iMessage enthalten. Mit iOS 12 wurde dies ausgerollt, doch sie sind nicht alle für Jugendliche geeignet.

So wurde in der Vergangenheit der Dienst immer wieder optimiert und auch kurzfristig vom Netz genommen. Jedoch versagen die Wortfilter des öfteren. Dies mag auch dem Sitz des Unternehmens geschuldet sein. Apple hat seinen Sitz in Amerika. Dort gelten andere Richtlinien: Brüste oder Nacktheit wird anders bewertet als beispielsweise ein Bild mit Waffen.

So funktioniert der Wortfilter auf Deutsch auch für gängige Begriffe aus dem Bereich der Pornografie. Andersherum führt er aber bei dem Wort “Bomb” zu Bildern, die nicht für Jugendliche geeignet sind. Auch kurze Clips aus Horrorfilmen haben hier in der Bildsuche nichts zu suchen.

Altersfreigabe greift hier nicht

Hat man nun ein Gerät für den Nachwuchs eingerichtet und mit der Altersangabe versehen, die zwar den Zugriff auf Apps im App-Store reguliert, sich aber nicht auf die Bildersuche der GIFs bezieht. Dies dürfte jedoch ohne größere Probleme möglich sein und sollte schnellstens nachgereicht werden.

In unseren Digital-Workshops für Schüler und Eltern zeigen wir auf, worauf es bei der altersgerechten Nutzung von Smartphone, Tablet und Computer ankommt.

Sie möchten mehr darüber erfahren? Buchen Sie unsere Workshops direkt per E-Mail an info@die-mit-medien.de